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AKG am Tag der Naturwissenschaften, 25. März 2010

http://www.akg-bensheim.de/akgweb2011/biologie_detail/?id=167

Bericht über das iNext-Projekt während der Projekttage

AKG Projekttage, 28. Juni bis 1. Juli 2010
Bei der letzten Projektwoche bot die iNext-AG ein Projekt an, um ihr Wissen an andere weiterzugeben und um neue Mitglieder zu gewinnen. Bei der iNext-AG handelt es sich um ein mit 50.000 Euro von der Robert-Bosch-Stiftung gefördertes Netzwerk von vier Schulen (eine davon ist das AKG) mit dem Europäischen Molekularbiologischem Laboratorium (EMBL) in Heidelberg, das sich zum Ziel gesetzt hat mit Schülerinnen und Schülern spannende und neue Experimente für den Schulunterricht zu entwickeln. Da wir bei der Projektvorstellung einen positiven Eindruck gewonnen hatten, meldeten wir uns kurzer Hand für das iNext Projekt an. Wir waren zwar voller Vorfreude und wussten auch schon in etwa, was uns im Projekt erwartete, hatten jedoch noch keinerlei Erfahrung was das Experimentieren an tierischen Objekten betraf. (Ziel des Projektes war, das Nervensystem von Zebrafischembryonen einzufärben.) Wir waren am ersten Tag dann, recht positiv überrascht, denn wir Neulinge wurden recht freundlich in das „erfahrene Team“ aufgenommen, das aus Schülern der Oberstufe besteht, die bereits an regelmäßigen Treffen teilgenommen hatten. Nach einer Vorstellungsrunde hielten zwei Schülerinnen einen Vortrag darüber, was uns das Experimentieren überhaupt bringt, es können nämlich Rückschlüsse über die Entwicklung der Lebewesen gezogen werden, wenn man deren Nervensysteme vergleicht. Die Projekteilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt, die jeweils von erfahrenen Schülern betreut wurden. Wir waren positiv überrascht, dass wir so viele Schritte des Experiments selbst durchführen durften. Nicht alle Arbeitsgänge waren einfach, wir mussten viel pipettieren und die Embryonen oft in Alkohollösungen waschen, aber schlussendlich konnten wir nach 3 Tagen ein gutes Ergebnis vorweisen. Unter dem Mikroskop konnten wir die Nervensysteme sehr genau erkennen. Besonders interessant waren die Vorträge von zwei Wissenschaftlern des EMBL, Dirk Sieger und Fargol Mazaheri, durch die wir genauere Einblicke für das bekommen konnten, woran wir gerade experimentierten und wurden auch über ähnliche Forschungen unterrichtet. So erfuhren wir zum Beispiel, wie mithilfe von Einfärbungen Abläufe des Immunsystems im Gehirn im Falle einer Kopfverletzung sichtbar gemacht werden können. Rückblickend können wir sagen, dass das Arbeiten an einem Projekt außerhalb des normalen Schulalltags einen durchaus positiven Eindruck gemacht hat. Wir haben vieles dazu gelernt, hatten Spaß dabei, neue Aspekte der Biologie und Chemie kennenzulernen und unsere gelungenen Ergebnisse zu betrachten. Weil uns das Projekt so überzeugt hat, haben wir uns dazu entschlossen, weiterhin an den Treffen der I-Next Gruppe teilzunehmen und hoffentlich noch einiges Neues dazu zu lernen. Wir wollen versuchen uns unsere eigenen Fischembryonen zu züchten und neue Wege zu finden, wie wir unsere Experimente durchführen können.

Tim Vesper und Dominik Jahn

 

NaT-Working - Mit Blick nach vorn

 September 2009 in der Archenhold-Sternwarte, Berlin
Einmal im Jahr treffen sich die „NaT-Worker“ zu einem Symposium, bei dem Schüler, Lehrer und Wissenschaftler ihre Projekte in Vorträgen und während einer Posterausstellung vorstellen können. Das diesjährige Nat-Working Symposium unter dem Motto „NaT-Working – mit Blick nach vorne“ steht im Zentrum der diesjährigen Jubiläumsfeier vom 27.-28. September 2009 in Berlin.

iNEXT-Poster

Science Chat mit Professor Martina Muckenthaler, September 2009

iNEXT Science Chat September 2009 Bericht zum Science Chat am 17.9.09
Am 17. September 2009 fand eine Begegnung der besonderen Art im "Cyberspace" statt. Schueler der iNEXT-Gruppe des Lichtenberg Oberstufengymnasiums Bruchkoebel (LOG) trafen sich zusammmen mit ihren Lehrerinnen Dr. Andrea Goerz und Andrea Koß im Physiksaal der Schule und bauten von dort aus ein Videogespraech via Skype zum EMBL Heidelberg auf. Am anderen Ende hatte hielt sich bereits Dr. Martina Muckenthaler, Professorin am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitaet Heidelberg bereit – ausgeruestet mit Computer, Webcam und Mikrofon und einem schier unerschoepflichen Vorrat an Expertenwissen. Die Schueler der LOG iNEXT-Gruppe, die ein Projekt ueber die Eisenspeicherkrankheit Haemochromatose bearbeiten, nutzten die Gelegenheit, um ihre Fragen an Martina Muckenthaler loszuwerden. Zuvor hatten sie sich Frau Muckenthaler’s Insight Lecture ueber die Haemochromatose angeschaut, die im Rahmen des SET-Routes Projektes produziert wurde (www.set-routes.org/lectures/biology). Dadurch waren Hintergrundinformationen ueber diese Erbkrankheit bereits vorhanden und die Schueler konnten informierte Fragen stellen. Zum Beispiel wurde ueber die Ursachen und die Therapie der Haemochromatose diskutiert. Ist die Krankheit heilbar? Welche Therapieformen gibt es fuer die Patienten? Zum anderen drehten sich viele Fragen um die angewandte Forschung an dieser Krankheit: Wie sehen aktuelle Forschungsansaetze im Labor von Professor Muckenthaler aus? Gibt es eine Koppelung von Forschung und Therapie? Die Schueler nutzten die Zeit mit Frau Muckenthaler aber auch, um zu erfahren, wieviel finanzielle Mittel in die Forschung fliessen, wie ein “typischer Arbeitsalltag” eines Forschers aussieht und welche Experimente sie selbst im Schullabor durchfuehren koennten. Fuer die weitere “Forschungsarbeit” der LOG iNEXT-Gruppe versprach Martina Muckenthaler bei der Literaturrecherche behilflich zu sein und leicht nachvollziehbare experimentelle Protokolle ihres Labors zur Verfuegung zu stellen. Initiiert wurde dieses neue Chat-Format der direkten Kontaktaufnahme mit einer 'echten Wissenschaftlerin' von ELLS Education Officer Dr. Philipp Gebhardt, der in LOG-Lehrerin Dr. Andrea Goerz eine interessierte Ansprechpartnerin fand. Alle Teilnehmenden hatten viel Spass an dieser unkomplizierten Verstaendigung zwischen Expertin und Schuelern und profitierten vom direkten Wissenstransfer. Sicherlich werden wir in Zukunft noch mehr Moeglichkeiten fuer weitere Science Chats bieten koennen.

iNEXT Schülerlabor März 2009

iNEXT Schülerlabor März 2009 Kurzbericht zum Schülerlabor am 26.3.09
Dank der tollen Organisation hatten meine Schüler einen interessanten Einstieg in die Molekularbiologie. Sie waren begeistert von der Arbeit in einem Labor ohne Zeitdruck, der leider in der Schule immer wieder entsteht. Die Mischung von praktischen und theoretischen Abschnitten war schülergerecht und gut verständlich auch mit geringen Vorkenntnissen. Meine Schüler haben viele neue Geräte und Techniken kennen gelernt. Wir hätten noch mehr profitieren können, wenn es eine Kopie der Versuche zur späteren Nachbereitung gegeben hätte. Es ist für Schüler wichtig, dass die Besprechung der Versuche zeitnah zum Praktikum erfolgt. Wir hatten einen wunderschönen Tag am EMBL und freuen uns schon auf das nächste Schülerlabor, an dem wir dann hoffentlich 2 Tage teilnehmen können. Schülerbericht zum Labortag Da wir nicht wussten was uns erwartet, waren wir sehr gespannt auf das Schülerlabor. Wir freuten uns darauf einmal in einem richtigen Labor zu arbeiten. Das praktische Arbeiten hat uns sehr gut gefallen. Auch die einführenden Informationen zu den einzelnen Versuchen waren gut verständlich. Ohne Erfahrungen in Molekularbiologie hatten wir einen guten Einstieg in das Thema. Neben der guten Atmosphäre hat uns auch das tolle Essen begeistert. Leider konnten wir nur einen Tag teilnehmen und wünschen uns beim nächsten Schülerlabor mit der ganzen Gruppe an beiden Tagen dabei zu sein.