Projektpartner

EMBLDas Europäische Laboratorium für Molekularbiologie ist ein Grundlagenforschungsinstitut, das sich über öffentliche Forschungsgelder aus 20 Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Luxemburg, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz und Spanien) und dem assoziierten Mitgliedstaat Australien finanziert. Etwa 80 unabhängige Forschungsgruppen arbeiten am EMBL zu Themen des gesamten Spektrums der Molekularbiologie. Das Laboratorium ist in fünf Einheiten gegliedert: das Hauptlaboratorium in Heidelberg sowie Außenstellen in Hinxton (Europäisches Bioinformatik-Institut), Grenoble, Hamburg und Monterotondo bei Rom. Die Eckpfeiler der EMBL-Mission sind: molekularbiologische Grundlagenforschung; Ausbildung von Wissenschaftlern, Studenten und Gastforschern aller Ebenen; Serviceleistungen für Wissenschaftler in den Mitgliedstaaten; Entwicklung neuer Instrumente und Methoden in den Biowissenschaften sowie aktiver Technologietransfer. Das internationale Doktorandenprogramm des EMBL umfasst rund 170 Studenten. Darüber hinaus ist das Laboratorium an einem aktiven Programm für Wissenschaft und Gesellschaft beteiligt. Besucher aus Presse und Öffentlichkeit sind willkommen. Für weitere Informationen: www.embl.org

ELLS at EMBL

Das Europäische Labor für die Lebenswissenschaften schlägt eine Brücke zwischen Forschung und Schulen. Das Ausbildungszentrum ist Teil des EMBL International Centre for Advanced Training (EICAT) und organisiert Kurse, die Lehrern an weiterführenden Schulen in Europa die moderne Forschung in der Molekularbiologie nahe bringen. Mehr Informationen zu den ELLS LearningLABs unter: www.embl.org/ells

 

Robert Bosch StiftungDie Robert Bosch Stiftung gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Seit mehr als vierzig Jahren folgt sie dem philanthropischen Vermächtnis des Firmengründers Robert Bosch. Dieser hatte mit unternehmerischer Vision, politischer Weitsicht, Zivilcourage und seinen gemeinnützigen Initiativen Maßstäbe für die Arbeit der Robert Bosch Stiftung gesetzt. Mehr Informationen unter: www.bosch-stiftung.de

NaT-Working

NaT-WorkingMit dem Programm NaT-Working (Naturwissenschaften und Technik: Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich) der Robert Bosch Stiftung soll die Neugier der Schüler für Naturwissenschaften und Technik geweckt werden. Ein aussichtsreicher Weg hierfür sind Vermittlung und Pflege von persönlichen Partnerschaften zwischen in der Forschung tätigen Natur- und Ingenieurwissenschaftlern, Lehrern und Schülern. Gefördert werden Aktivitäten wie Praktika für Schüler und Lehrer in den Labors der Forscher, Sommerschulen, Schülerkongresse oder spielerische Praxisprojekte in der Freizeit. Weitere Informationen zu NaT-Working finden Sie unter: http://natworking.bosch-stiftung.de

Altes Kurfürstliches Gymnasium, Bensheim (AKG)

Altes Kurfürstliches Gymnasium, Bensheim (AKG)Das AKG ist das älteste und traditionsreichste Gymnasium des Kreises Bergstraße. Zur Zeit besuchen ca. 1600 Schüler das Gymnasium, welches seit 2007 7-zügig ab Klasse 5 und unter der verkürzten Stundentafel des G8 unterrichtet. Ein zentraler Grundsatz des pädagogischen Handelns ist die Förderung und Entwicklung der Leistungskultur des Gymnasiums. Die Schüler werden den vielseitigen Befähigungen und Neigungen entsprechend gefördert und vielfältige Kontakte und Kooperationen mit außerschulischen Partnern gepflegt. Besonders Begabte werden zur Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene ermutigt, wo diese hervorragende Ergebnisse- auch bei Mathematikwettbewerben, Physik-, und Chemie-Olympiaden erzielten. Seit Jahren ist auch die Förderung von Hochbegabten wesentlicher Bestandteil des Schulprogramms und Stellenbudgets, so dass derzeit das Gütesiegel „Hochbegabungen besonders fördern“ beantragt wird. Naturwissenschaft und Technik am AKG
Ein besonderes Anliegen der Schule für die nächsten Jahre ist die nachhaltige Stärkung der Naturwissenschaften. Es wird Wert gelegt auf einen fundierten Experimentalunterricht, der Verständnis für die Naturgesetze erzeugt und kreative Ideen fördert. Dank des sehr aktiven Fördervereins stehen der Schule erhebliche Fördermittel zur Verfügung. Zuletzt wurden mit 70.000 Euro im Jahr 2006 die Anträge der Fachschaften und Schülerinitiativen unterstützt und so unter anderem die Ausstattung des naturwissenschaftlichen Fachbereichs verbessert. Die Stundentafel der G8-Klassen weist gegenüber den Vorgaben des Hessischen Kultusministeriums zwei zusätzliche Stunden auf. Im Fachbereich wurden Lehrer mit wissenschaftlichem Hintergrund und Auslandserfahrung eingestellt, so dass bilingualer Unterricht auch in Physik, Chemie und Biologie erteilt werden kann. Durch ein neu geschaffenes Konzept der Berufsorientierung und den an der Schule stattfindenden „Career-Nights“ werden die SchülerInnen des AKG auf die Berufswahl vorbereitet. Webadresse: http://www.akg-bensheim.de

Internationale Gesamtschule, Heidelberg (IGH)

 Die IGH ist eine öffentliche, von der Stadt Heidelberg getragene „Schule besonderer Art“ des Landes Baden-Württemberg und eine Ganztagesschule. Die ca. 1800 Schüler verteilen sich auf eine Primarstufe mit Vorschule (Klasse 1 bis 4), eine Orientierungsstufe (Klasse 5 und 6), eine Hauptschule (Klasse 7 bis 9), eine Realschule (Klasse 7 bis 10) und ein Gymnasium (Klasse 7 bis 13). Der Gedanke der Internationalität spiegelt sich nicht nur in der Zusammensetzung der Schüler wieder, sondern wird auch durch zahlreiche Schüleraustauschprogramme mit europäischen Ländern gefördert. Zudem wird ein verstärkter Fremdsprachenunterricht ab Klasse 5 angeboten. Naturwissenschaft und Technik an der IGH Beginnend in Klasse 5 wird Biologie zweistündig pro Woche unterrichtet. Dazu kommen je zwei Stunden technisches Arbeiten (NuT; HTW) und eine Stunde Naturphänomene. Um eine gute Grundlage für späteres experimentelles Arbeiten zu legen, erhalten alle Schüler eine technische Grundausbildung, unabhängig davon in welcher Schulform sie ab Klasse 7 weitermachen. Die Schule bietet zudem ein naturwissenschaftliches Profil ab Klasse 8 des Gymnasiums an. Die neuen Verbundfächer aller drei Schultypen verlangen Projektunterricht in den Naturwissenschaften unter Einbindung der Technik. Die Fachlehrer für Technik kooperieren daher in dieser Projektarbeit mit den Naturwissenschaftlern. Insofern ist die IGH sehr gut für die Weiterbildung von Kollegen und auch für Besuchsklassen ausgerüstet. Der Sanierungsplan der IGH sieht dafür zwei zusätzliche Labore mit Nebenräumen vor. Webadresse: www.igh-hd.de

Lichtenberg Oberstufengymnasium, Bruchköbel (LOG)

Lichtenberg Oberstufengymnasium, Bruchköbel (LOG)Das LOG ist eine eigenständige Schule, die darauf spezialisiert ist, Schüler/innen nach der 10. Klasse zu begleiten. Das LOG ist mit ca. 530 Schüler die größte gymnasiale Oberstufe des Main / Kinzig-Kreises und bietet ein umfangreiches Kursangebot an. Durch Erlass des Hessischen Kultusministers bildet das LOG zusammen mit fünf integrierten Gesamtschulen der Nachbargemeinden einen Schulverbund mit entsprechender personeller, pädagogischer und organisatorischer Koordination. Das LOG fördert sowohl die Studier- als auch die Berufsfähigkeit seiner Schüler. Wichtig erscheinen dabei vor allem die Erziehung zu Selbstreflexion, Selbstsicherheit und Selbständigkeit, die Vermittlung von interkulturellen, methodischen und kommunikativen Kompetenzen und die Ausbildung zu Teamfähigkeit und zu fächerverbindendem Denken. Einen Schwerpunkt stellt das gemeinwesenorientierte Lernen (GOL) dar. Dies umfasst fächerverbindende Projekte im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, besonders verschiedene gewässerökologische Projekte in der Region in Zusammenarbeit mit entsprechenden regionalen Stellen. Die Schule war bis 2005 am BLK-Projekt zur Agenda 21 beteiligt. Naturwissenschaft und Technik am LOG Für die Sicherung einer soliden Basis für die Qualifikationsphase werden alle Naturwissenschaften bereits ab Jahrgangsstufe 11 mit 3 Wochenstunden (statt 2) unterrichtet. Aufgrund der großen Jahrgangsbreite können alle Naturwissenschaften als Leistungskurse angeboten werden. Gezieltes Methodentraining und regelmäßige Projektwochen für die Jahrgangstufe 12 mit an Lerngruppen gekoppelte Projekte ergänzen die unterrichtliche Arbeit. Weitere Besonderheiten umfassen Aktivitäten wie ‘Mathematik bzw. Naturwissenschaften am Samstag’, die Teilnahme am Projekt "Frauen und Technik" der FH-Frankfurt, Teilnahme am Comenius- Projekt LIMES (Zusammenarbeit mit 7 europäischen Schulen) und die Unterstützung durch Fa. Merck/Darmstadt (vorwiegend im Bereich Chemie). Webadresse: http://www.schulserver.hessen.de/bruchkoebel/georg-christoph-lichtenberg

Marie-Baum-Schule, Heidelberg (MBS)

Marie-Baum-Schule, Heidelberg (MBS)Die MBS ist eine Berufsbildende Schule, die von über 600 Schülern besucht wird. Das Schulprogramm ergibt sich aus der Umsetzung des Leitbildes der Schule, welches in den Berufsfachschulen und am biotechnologischen Gymnasium im Rahmen von Methodentagen eingeführt und umgesetzt wurde. Zusätzlich fördert die MBS die Kreativität, Eigeninitiative und das naturwissenschaftliche Interesse ihrer Gymnasiasten durch die Motivation zur Teilnahme an der internationalen Biologie- und Chemieolympiade. Naturwissenschaft und Technik an der MBS Im Schuljahr 2002/2003 wurde an der MBS ein Biotechnologisches Gymnasium eingerichtet. Die Absolventen des biotechnologischen Gymnasiums sollen durch das Profil „Biotechnologie und Bioinformatik“ zielgerichtet auf naturwissenschaftliche und Ingenieurs-Studiengänge sowie auf einschlägige Berufsausbildungen in der Wirtschaft vorbereitet werden. In dem Profilfach Biotechnologie (3 Jahre mit jeweils 6 Wochenstunden) werden theoretische und praktische Grundfertigkeiten der modernen Biologie vermittelt. Hierbei erlangen die Abiturienten Grundkenntnisse aus den Fachbereichen Biochemie, Molekularbiologie, Cytologie, Immunbiologie, Mikrobiologie und Verfahrenstechnik. Im Fach Bioinformatik geht es um die Auswertung der Datenvielfalt in der modernen Biotechnologie. Von den drei Abiturjahrgängen haben über 50% einen naturwissenschaftlichen Studiengang (u.a. Biologie, Molekularbiologie, Medizin, Biochemie, Chemie) oder Berufsausbildung eingeschlagen. Webadresse: http://www.mbs-hd.de/aktuell.htm